SCO feuert Darl McBride
Als SCO sich Anfang 203 auf den Weg machte IBM und jeden der etwas mit Linux zu tun hat zu verklagen war SCO CEO Darl McBride bei den Pressemitteilungen kaum der Rede wert. Die Forderungen waren zwar haltlos, dennoch zumindest ansatzweise sachlich vorgetragen. Doch mit jedem Schritt den die Klage in den letzten Jahren weiter Richtung Niederlage macht trat Darl McBride weiter an die Öffentlichkeit. Inzwischen ist er als der unbestrittene Meister im auf toten Pferden reiten. Immer wieder überraschte Darl McBride mit aberwitzigen Theorien, Forderungen und Drohungen die alle zusammen immer wieder wie Seifenblasen zerplatzten. Nun nachdem ein Konkursverwalter für das angeschlagene Unternehmen eingesetzt wurde wird eines der wichtigsten Kapitel der SCO Story geschlossen. SCO trennt sich von Darl McBride. Er geht nicht freiwillig, er wird auch nicht versetzt.. er wurde entlassen. SCO hat seinen Entertainer verloren und muss nun ohne seine spektakulären Auftritte auskommen. Da er mit der Klage gegen Linux natürlich einen Bärendienst in Sachen FUD geleistet hat, kann spekuliert werden, ob er nicht bald einen Posten bei Microsoft einnehmen wird. Denn Microsoft gehört zu den Unternehmen die durch Umwege SCO und damit die Klage finanziert haben.

