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Wie angekündigt haben die Entwickler der freien GTK+ basierten Desktop-Umgebung GNOME exakt sechs Monate GNOME 2.24 und einigen Vorabversionen die nächste Veröffentlichung präsentiert. Verbesserungen finden sich wie üblich in diversen Anwendungen und Werkzeugen sowie an zahlreichen weiteren - für den Endanwender kaum sichtbaren Stellen. So verwendet der Internet-Browser Epiphany nun die neuste Version der vom Mozilla-Projekt entwickelten Rendering Engine Gecko. Weitere Neuerungen finden sich im Instant Messenger Empathy der nun Videochats ermöglicht sowie im Groupware-Client Evolution mit dem zum einen nun Microsoft Outlook Archive (PST-Dateien) direkt importiert werden können und zum anderen zu Exchange 2007 verbunden werden kann. Für den einfachen Austausch von Dateien können mit dem Dateimanager Nautilus Freigaben über WebDAV, HTTP und Bluetooth erstellt werden.
Etwas hat sich aber noch mehr in GNOME 2.26 getan. Die Übersetzungsteams haben nicht nur hervorragende Arbeit geleistet sondern sich erneut übertroffen. Waren bei GNOME GNOME 2.20 noch 3 Sprachen, die zu 100 Prozent übersetzt wuren waren es bei GNOME 2.22 dann vier vollständig übersetzte Versionen und fünf bei GNOME 2.24. GNOME 2.26 kommt nun mit acht vollständigen Übersetzungen und 26 weiteren Sprachen die bei über 90 Prozent stehen. Große Arbeit hat dabei auch das Übersetzungsteam von GNOME Deutschland geleistet. So wurden zu GNOME 2.26 bei der Übersetzung der Oberfläche erstmals alle 43.354 Strings in deutscher Sprache übersetzt und damit die 100 Prozent Marke erreicht hat. Bedeutender ist aber die Übersetzung der Dokumentation. Diese wurde vor einigen Versionen intern als Schwerpunkt erklärt und wurde seitdem stetig verbessert. Nach 32 Prozent Übersetzung (7.227 Strings) in der vorletzten Version von GNOME waren es bei GNOME 2.24 bereits 69 Prozent (14.812 Strings) und nun zum Zeitpunkt der GNOME 2.26 Veröffentlichung sogar 82 Prozent (17.925 Strings).
GNOME 2.26 steht kostenlos zum Download zur Verfügung und wird in der kommenden Veröffentlichung des Fedora Projektes aller Voraussicht nach bereits eingesetzt werden. Der Zeitplan für den Nachfolger GNOME 2.28 sowie die kommenden Aktualisierungen von GNOME 2.26 wird in kürze zur Verfügung stehen.






