News-Ticker
Nachrichten aus aller Welt
Hewlett-Packard bietet auf seiner neuen Support-Seite nun Informationen für nicht-kommerzielle Linux Distributionen wie Fedora, CentOS oder Debian. Gedacht sind diese Informationen für Anwender von HP Hardware die sich für diese Linux Distributionen interessieren aber für einen Einsatz weitergehende Informationen benötigen.
Gefunden bei:
Die Stadt Münster hat dem Bestreben sich zunehmend von proprietärer Software zu trennen weitere Taten folgen lassen. So werden inzwischen gut 40 Prozent der städtischen Server mit freier Software betrieben. Von den rund 360 Servern laufen bereits 140 mit dem freien Betriebssystem Linux. Web-basierte Lösungen Lösungen werden darüber hinaus mit PHP entwickelt um dem Ziel freier E-Goverment Lösungen nachzukommen.
Gefunden bei:
Als eine der letzten oder vielleicht sogar die letzte GNOME 2 Version liegt auch GNOME 2.28 voll im Zeitplan. Abhängig davon wie die künftigen Entwicklungen voranschreiten werden könnte GNOME 2.30 bereits als GNOME 3 veröffentlicht werden. Die Release Notes offenbaren erneut zahlreiche Verbesserungen und Erweiterungen. Dabei ist aber bereits ein Ausblick in die Zukunft, so kann ein erster Blick auf die neuen Kernanwendungen GNOME Shell und Zeitgeist geworfen werden.
Die Linux Foundation hat mit dem Chiphersteller VIA Technologies, dem Chipdesigner ARM und dem Softwareunternehmen Citrix gleich drei bekannte Größen der IT-Branche als Unterstützer gewinnen können. Während VIA Prozessoren und Chipsätze für den PC Bereich entwickelt und produziert fertig ARM die Designs an, welche dann von anderen Herstellern umgesetzt und nach eigenen Angaben in über 10 Milliarden Geräten eingesetzt werden. Citrix dagegen kommt aus der Software Welt und gilt als Spezialist für Netzwere und seit der Übernahme von Xen auch als Anbieter von Virtualisierungslösungen. Das Unternehmen DeviceVM ist dagegen eher unbekannt, und das obwohl deren Technologie bei vielen Mainboard gewöhnlicher PCs zum Einsatz kommt. Für die Linux Foundation sind dies weitere sehr wichtige strategische Partner und großartige Erfolge für die gemeinschaftliche Förderung von Linux und freier Software.
Gefunden bei:
- www.heise.de - Chiphersteller VIA wird Mitglied der Linux Foundation
- www.heise.de - ARM wird Mitglied der Linux Foundation
- www.heise.de - Citrix wird Mitglied der Linux Foundation
- www.golem.de - Via tritt Linux Foundation bei
- www.golem.de - ARM tritt der Linux Foundation bei
- www.golem.de - Citrix wird Mitglied der Linux Foundation
- www.pro-linux.de - VIA Technologies tritt Linux Foundation bei
- www.pro-linux.de - ARM tritt Linux Foundation bei
- www.pro-linux.de - Citrix schließt sich Linux Foundation an
- www.pro-linux.de - DeviceVM tritt Linux Foundation bei
Mit Tiemchart wird Entwicklern nun ein Werkzeug zur Verfügung gestellt, mit dessen Hilfe betrachtet werden kann, wo Anwendungen gegebenenfalls durch Abläufe und Prozeduren Engpässe erzeugen und so das System ausbremsen. Das auf perf basierende System von Arjan van de Ven ermöglicht es zu analysieren wie lange Programme auf den Scheduler oder Festplatten Zugriffe (IO) warten oder warten müssen. Die Ausgabe erfolgt dabei als SVG Datei, die auf Grund der hohen Detailschärfe nach eigenen Angaben am besten mit der freien SVG-Lösung Inkscape betrachtet werden kann. Andere vor allem proprietäre Lösungen scheitern bei einer optimalen Ansicht der ausgegebenen Dateien.
Statt einmal in Jahr einen Jahresbericht abzuliefern hat die GNOME Foundation nun damit begonnen Quartalsberichte zu veröffentlichen. Der erste Quartalsbericht wurde nun veröffentlicht und soll Beteiligten einen Überblick über die Arbeiten rund um den freien GTK# basierten Desktop und der Organisation dahinter vermitteln. Auf der Seite der Softwareentwicklung war die Veröffentlichung von GNOME 2.26, die Umstellung auf die Quellcode Verwaltung GIT und die Planungen von GNOME 2.28 sowie GNOME 3.0 entscheidende Themen. Die Entwickler haben dem Bericht nach 12.549 Fehlerberichte schließen können wobei GnuCash mit mehr als 3.000 korrigierten Fehler dabei die meisten Korrekturen erfahren hat. Dem gegenüber sind jedoch auch 9.978 neue Fehlerberichte und Feature-Wünsche eingegangen. Doch auch Abseits der Entwicklungen war die GNOME Foundation aktiv. So wurde an den Marketingprojekten "Friends of GNOME" und dem GNOME-Journal gearbeitet. Der umfangreiche Bericht zeigt des Weiteren Arbeiten an Komponenten für die Barrierefreiheit, den Dokumentationen und den Art-Works. Erfreulich ist, dass die GNOME Foundation im vergangenen Quartal mehr eingenommen aus ausgegeben hat. Alleine durch das Friends of GNOME Projekt konnten 12.392 US-Dollar eingenommen werden.
Kurz vor der Veröffentlichung der GTK+ basierten Desktop Umgebung GNOME 2.28 haben die Entwickler ganz im Plan den ersten und letzten Veröffentlichungskandidaten GNOME 2.27.92 zum Download zur Verfügung gestellt. Schon in zwei Wochen soll am 23. September GNOME 2.28 in der finalen Version veröffentlicht werden.
Nachdem man bei IBM bezüglich der internen Desktop-Strategie viel geplant und oft angekündigt hatte folgen nun Taten. Mit einem gewaltigen Schritt sollen innerhalb von 10 Werktagen die 360.000 Mitarbeiter des Konzerns mit dem hauseigenen auf OpenOffice.org basierenden Büro Paket Lotus Symphony 1.3 versorgt und Microsoft Office von den Arbeitsplätzen entfernt werden. Bei den Lizenzkosten für gewerbliche Kunden bedeutet dies für Microsoft ein verlorener Umsatz mir zweistelligen Millionenbereich. Schwerer dürfte jedoch die Signalwirkung für die Kunden von IBM und anderer Konzerne wiegen. Wenn wenn ein IT Schwergewicht wie IBM sich so deutlich und konsequent von Microsoft abkehrt ist es vermutlich an der Zeit über die eigene IT-Strategie nachzudenken und sich von unfreien Industriestandards und proprietären Anwendungen zu trennen um auf echte offene Standards wie ODF zu setzen..
Die stetige Entwicklung des Linux Kernels hat nun die Version 2.6.31 zu Tage gebracht. Obwohl diese Version wieder viel Neues bringt sind die Entwickler bereits dabei die Version 2.6.32 zu entwickeln. Neben neuen und aktualisierten Treibern die rund 70 Prozent der Änderungen am Kernel ausmachen gibt es aber auch wichtige fortschrittliche Neuerungen wie die Unterstützung der kommenden USB 3.0 Spezifikation. Durch die Portierung auf die S+Core Architektur unterstützt Linux nun 22 Architekturen. Alle wichtigen Neuerungen und Daten sind dem Changelog, der übersichtlichen Zusammenfassung von kernelnewbiews.org und dem ausführlichen Bericht von heise.de zu entnehmen.
Im Gegensatz zu manch anderem Hersteller wie Microsoft die Sicherheitsberichte ihrer Produkte nicht nur vorenthalten sondern Studien dazu sogar manipulieren und klar erkennbar fälschen liefert Red Hat eine transparente Übersicht für RHEL. So wurde nun nach Veröffentlichung von RHEL 5.4 die zusammenfassende Statistik für RHEL 5.3 veröffentlicht. In den sieben Monaten nach dem Release von RHEL 5.3 haben 78 Sicherheitsupdates insgesamt 251 potentielle Sicherheitsrisiken behoben. In einer Standard Installation wären nur 51 Updates notwendig gewesen. Die Risiken verteilen sich dabei auf 9 kritische, 28 wichtige und 41 moderate oder niedrig eingestufte Sicherheitslücken. Dabei verteilen sich die kritischen Lücken mit 7 Aktualisierungen auf Mozilla Firefox, eine für KDE und eine weitere für die NSS Bibliothek. Bei einem Server Einsatz ohne Browser und KDE-Desktop habe es so nur eine kritische Lücke gegeben. Nach Angaben von Alan Cox der die Statistik erstellt hat wurden alle kritischen Fehler innerhalb eines Tags nach Veröffentlichung behoben und aktualisierte Pakete zur Verfügung gestellt. Dank Techniken wie Exec-Shield und SELinux können potentielle Sicherheitslücken oftmals trotz ihrer Schwere nicht zu einem Zugriff auf andere Anwendungen als die betroffene ausweiten.

