Fedora
Das Moblin-Projekt hat seine speziell für NetBooks angepasste Linux-Distribution in der Version 2.1 veröffentlicht. Für den optimierten Einsatz auf den derzeitigen Trend-Geräten wurde der Browser an die geringere Bildschirmgröße angepasst und für die Konnektivität die Unterstützung von Bluetooth, Wimax und 3G weiter verbessert. Moblin basiert seit der Version 2 nicht mehr auf Ubuntu sondern nutzt den Kern von Fedora. Darüber hinaus bildet GTK+ und Technologien von Mozilla Kernkomponenten der Distribution.
Der amerikanische Enterprise Linux Distributor konnte erneut sowohl gegenüber dem Vorjahresquartal als auch gegenüber dem vergangenen Quartal wachsen. Die in den vergangenen drei Monaten umgesetzten 183,6 Millionen US-Dollar liegen dabei 5 Prozent über den 174,4 Millionen USD des vergangenen Quartals und 12 Prozent über dem Ergebnis des zweiten Quartals des Vorjahres. Beim Gewinn konnte das Unternehmen ebenfalls zulegen und konnte für das abgelaufene Quartal einen Gewinn von 27,5 Millionen US-Dollar ausweisen. Die gute Lage hat Red Hat unter anderem dazu genutzt um für 47 Millionen USD eigene Aktien zurückzukaufen und die Barreserven auf 911,8 Millionen US-Dollar erhöhen.
Der amerikanische Enterprise Linux Distributor Red Hat hat auf seiner Hausmesse die nächste Aktualisierung seiner Enterprise Linux Distribution veröffentlicht. Beim Red Hat Summit, der zum ersten Mal zusammen mit der JBoss World statt fand hat Red Hat Version 5.4 von RHEL präsentiert. Kunden von Red Hat mit laufenden Abonnement können bereits über das Red Hat Network auf die Installationsmedien zugreifen. Während KVM nun die Rolle des Hypervisors übernimmt, das Userspace Dateisystem FUSE voll unterstützt wird und zahlreiche Treiber aktualisiert wurden bleiben das Dateisystem Ext4, GCC 4.4, Samba 3.3 sowie die Clustertools für KVM unter dem Status einer Technology Preview wodurch sie zwar Teil der Distribution sind, Red Hat dafür aber keinen Support garantieren kann. Alle Neuerungen sind zudem den Release Notes zu entnehmen.
Während andere Unternehmen dem aktuellen Trend folgen und ihre schlechten Quartalsberichte auf die Wirtschaftskrise schieben, kann Red Hat erneut wachsen. Sowohl der Umsatz als auch der Gewinn blieb von der Krise unbeeindruckt. Oder ist vielleicht genau die Krise daran Schuld, dass Unternehmen sich von überteuerten proprietären Lösungen trennen und sich vermehrt freie Software und offene Standards aussuchen? Bei Red Hat konnte der Umsatz in den vergangenen drei Monaten um 5 Prozent gegenüber den vorherigen Quartal und 11 Prozent gegenüber dem ersten Quartal des vergangenen Geschäftsjahres auf 174,4 Millionen US-Dollar zulegen. Gegenüber dem Vorjahr konnte auch der Gewinn zweistellig wachsen. Mit 8,5 Millionen US-Dollar legte man gegenüber dem letzten Quartal um 7 Prozent und gegenüber de Vorjahr um 16 Prozent zu. Derzeit gibt es keine Anzeichen, dass dieser Trend sich ändern würde.
Mit Fedora 11 ist eine der bekanntesten und populärsten Linux Distributionen in einer neuen Version veröffentlicht worden. Auch wenn der Veröffentlichungszyklus von rund 6 Monaten erneut nicht eingehalten wurden konnte bringen die Entwickler zahlreiche hochinteressante Neuerungen. Die Verschiebung von zwei Wochen sind auf die Notwendigkeit zurückzuführen kritische Fehler die erst kurz vor Veröffentlichung bekannt geworden sind zu beheben. Eine ausführliche Beschreibung der neuen Version steht auf der offiziellen Homepage des Projektes zur Verfügung und bietet jedem Interessierten einen detaillierten Überblick aller Veränderungen.
Als vor kurzem mit GNote eine freie Notizverwaltung auf Basis von Tomboy veröffentlicht wurde, haben manche bereits gehofft, dass dieses dazu führen könnte, dass das Mono Framework und entsprechende Anwendungen aus der Standardinstallation mancher Distributionen entfernt werden könnten. Auf der Fedora-Desktop-Liste ist nun zu lesen, dass die Linux Distriobution Fedora in der nächsten Version auf die Mono Anwendung verzichten wird. Dadurch besteht keine Abhängigkeit mehr zum Mono Framework, so dass dieses aus der Standardinstallation entfernt werden kann. Von der aktuellen LiveCD der Distribution wurde Mono bereits verbannt.
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Mit der Bereitstellung des CentOS Directory Server (CDS) kann das CentOS Projekt nun neben der binärkompatiblen Kopie von Red Hat Enterprise Linux auch eine frei verfügbar Version des Verzeichnisdienstes des amerikanischen Linux Distributors anbieten. Verzeichnisdienste sind skalierbare Lösungen für die Identitätsverwaltung in Unternehmen. Der CentOS Directory Server beruht dabei auf den frei verfügbaren Quellen des Red Hat Directory Servers welcher wiederum auf der Arbeit des Fedora Projektes am 389 Directory Server basiert. Die Technologie hierfür hatte Red Hat im September 2004 durch den Kauf von Netscape Security Solutions erworben und als freie Software zur Verfügung gestellt. Zeitgleich haben die CentOS Entwickler wie zuvor auch schon für die aktuelle Version ihrer Distribution auch eine LiveCD veröffentlicht.
Im Rahmen der Pflege seiner Produktpalette hat der amerikanische Enterprise Linux Distributor Red Hat die vierte Generation um eine weitere Aktualisierung ergänzt. Red Hat Enterprise Linux (RHEL) 4.8 bringt neben den bis dato veröffentlichten Fehlerkorrekturen auch neue Funktionen mit. Der eingesetzte Linux Kernel 2.6.9 wurde erneut um zahlreiche Treiber und Funktionen erweitert. So ermöglichte Red Hat den Kunden mit aktuellen Funktionen und Treiber dennoch höchste Stabilität und Kompatibilität. RHEL 4.8 war die letzte Version der ersten Support Phase. In dieser Phase von vier Jahren wurden nicht nur aktualisierte Software-Pakete und Fehlerkorrekturen bereitgestellt sondern auch neue Funktionen integriert. In der nun anlaufenden zweiten Phase werden nur noch Fehler behoben. Da für Kunden von Red Hat Enterprise Linux die Migration auf eine aktuelle Version keine Lizenzgebühren abverlangt sind Kunden angeraten, diese Migration ins Auge zu fassen.

