IBM
Während andere Unternehmen in den vergangenen Monaten immer wieder schlechte Quartalsberichte auf die angebliche Wirtschaftskrise geschoben haben kann IBM erneut überzeugende Zahlen vorlegen. Im abgelaufenen Quartal brachte ein Umsatz von 23,57 Milliarden US-Dollar (minus 6,9 Prozent) dennoch einen um 14 Prozent gestiegenen Gewinn von 3,21 Milliarden US-Dollar. Für das gesamte Geschäftsjahr sieht IBM die Geschäfte wieder stärker anziehen und hat die Gewinnprognose von 9,70 US-Dollar je Aktie auf 9,85 US-Dollar angehoben.
Gewinne kann AMD zwar nicht präsentieren, dafür konnte der Verlust von 134 Millionen US-Dollar aus dem Vorjahresquartal auf 128 Millionen US-Dollar reduzieren. Im letzten Quartal lag der Verlust sogar noch bei 335 Millionen US-Dollar. Die stärkere Nachfrage auf dem PC-Markt brachte dem Unternehmen einen Quartalsumsatz von 1,4 Milliarden US-Dollar. Dies sind zwar 22 Prozent weniger als noch vor einem Jahr, Experten gingen jedoch von einem Umsatz von nur 1,3 Milliarden US-Dollar aus.
Auch bei Intel, dem größten Konkurrenten von AMD gingen die Umsätze zurück. So kam man nach 10,2 Milliarden US-Dollar aus dem Vorjahr nun nur noch auf 9,4 Milliarden US-Dollar. Darunter hatte auch der Gewinn zu leiden, der um 8 Prozent auf 1,9 Millionen US-Dollar fiel.
Gefunden bei:
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- www.heise.de - Verbrauchernachfrage treibt Intels Umsatz
- www.golem.de - IBM macht hohen Gewinn trotz Umsatzrückgang
- www.golem.de - AMD macht weniger Verlust als erwartet
- www.golem.de - Intel macht 1,9 Milliarden US-Dollar Quartalsgewinn
Nachdem man bei IBM bezüglich der internen Desktop-Strategie viel geplant und oft angekündigt hatte folgen nun Taten. Mit einem gewaltigen Schritt sollen innerhalb von 10 Werktagen die 360.000 Mitarbeiter des Konzerns mit dem hauseigenen auf OpenOffice.org basierenden Büro Paket Lotus Symphony 1.3 versorgt und Microsoft Office von den Arbeitsplätzen entfernt werden. Bei den Lizenzkosten für gewerbliche Kunden bedeutet dies für Microsoft ein verlorener Umsatz mir zweistelligen Millionenbereich. Schwerer dürfte jedoch die Signalwirkung für die Kunden von IBM und anderer Konzerne wiegen. Wenn wenn ein IT Schwergewicht wie IBM sich so deutlich und konsequent von Microsoft abkehrt ist es vermutlich an der Zeit über die eigene IT-Strategie nachzudenken und sich von unfreien Industriestandards und proprietären Anwendungen zu trennen um auf echte offene Standards wie ODF zu setzen..
In den vergangenen Tagen haben die großen Unternehmen der IT-Branche ihre aktuellen Quartalsberichte vorgelegt und damit den einen oder anderen Analysten überrascht. Bei manchen Ergebnissen jedoch bleiben Überraschungen aus und Enttäuschung überwog. So zum Beispiel bei dem UNIX Veteran und Server-Spezialisten Sun Microsystems. Nur noch wenige Schritte vor der Übernahme durch Oracle schwächelt das Geschäft mit Hard- und Software noch immer. Nach den vorläufigen Zahlen geht man von einem Umsatz von circa 2,58 Milliarden US-Dollar aus, was einen Rückgang von über einer Milliarde im Vergleich zum Vorjahresquartal bedeutet. Beim Chiphersteller Intel macht man zwar keine Verluste, dennoch ist auch hier der Umsatz massiv eingebrochen. Ein Rückgang von 15 Prozent drückte den Umsatz von 9,47 auf 8,024 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn von 1 Milliarde US-Dollar liegt knapp 600 Millionen US-Dollar unter dem Ergebnis des Vorjahres wobei in diesem Quartal zudem noch die Strafe der EU-Kommission zu zahlen war wodurch das endgültige Ergebnis einen Verlust von 398 Millionen US-Dollar zeigt.
Das es auch anders geht zeigt dabei der Suchmaschinen- und Werbedienstleister Google. Mit einem Umsatz von 5,523 Milliarden US-Dollar (plus 3 Prozent) und einem Gewinn von 1,485 Milliarden US-Dollar (plus 19 Prozent) konnte man das Wachstum vergangener Quartale zwar nicht erreichen, dennoch sind diese Zahlen gerade in Zeiten der stark geschwächten Werbebranche überzeugend. Bei IBM ging der Umsatz zwar um 13 Prozent auf 23,3 Milliarden US-Dollar zurück, dennoch stieg gleichzeitig der Gewinn von 2,7 auf 3,1 Milliarden US-Dollar. Die Verantwortlichen sehen die Geschäfte wieder im Aufwind und gehen nun wieder von wachsenden Umsätzen und Gewinnen aus.
Ob man bei AMD diese Prognosen bestätigen würde ist bei den aktuellen Zahlen jedoch fraglich. Zwar konnte der Verlust von 1,189 Milliarden US-Dollar unter anderem durch den Verkauf abgeschriebener Vermögenswerte auf 330 Millionen US-Dollar reduziert werden, der sinkende Umsatz von 1,349 Milliarden auf 1,184 Milliarden US-Dollar verspricht derzeit noch nicht viel Gutes. Jedoch darf man nicht vergessen, dass AMD sich seit längerer Zeit in einem massiven Wandel befindt der noch nicht vollständig abgeschlossen und verarbeitet wurde. Dagegen läuft der Vertrieb bei Apple weiterhin absolut rund. Zwar gibt es bei den Computern und iPods leichte Rückgänge, die werden aber durch die Verkäufe der iPhones mehr als kompensiert. So brachten 2,6 Millionen Mac Computer, 10,2 Millionen iPods und 5,2 Millionen iPhones einen Gewinn von 1,23 Milliarden US-Dollar (1,07 Milliarden im Vorjahresquartal) bei einem Umsatz von 8,34 Milliarden US-Dollar (7,46 Milliarden im Vorjahresquartal).
Für eine kleine Überraschung sorgte der Internetkonzern Yahoo, der seit etlichen Monaten als potentielles Übernahmeopfer von Microsoft gehandelt wird. Bei einem um 13 Prozent auf 1,571 Milliarden gefallenden Umsatz erwirtschaftete das Unternehmen einen Gewinn von 131 Millionen US-Dollar (plus 8 Prozent). Im Vergleich zum Online-Geschäft von Microsoft, dass in den ersten beiden Quartalen des Geschäftsjahres bei einem Umsatz von nur 1,636 Milliarden US-Dollar bereits einen Verlust von 951 Millionen US-Dollar eingfahren hat, sind die Zahlen von Yahoo absolut überzeugend. Vielleicht klammert sich Microsoft auch deswegen trotz zahlreicher Absagen im Übernahmepoker dennoch weiterhin an die Option das Unternehmen ganz oder teilweise zu schlucken.
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Es gibt wohl niemanden, der den Witz vom tote Pferde reiten als Analogie der Versuche gescheiterte Projekte zu retten nicht kennt.
- Wir besorgen uns eine stärkere Peitsche.
- Wir sagen: „So haben wir das Pferd schon immer geritten”.
- Wir gründen einen Arbeitskreis, um das Pferd zu analysieren.
- Wir besuchen andere Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet.
- Wir erhöhen die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde.
- Wir bilden eine Task-Force, um das Pferd wiederzubeleben.
- Wir kaufen Leute von außerhalb ein, die angeblich tote Pferde reiten können.
- Wir schieben eine Trainingseinheit ein um besser reiten zu können.
- Wir stellen Vergleiche unterschiedlicher toter Pferde an.
- Wir ändern die Kriterien, die besagen, dass ein Pferd tot ist.
- Wir schirren mehrere tote Pferde gemeinsam an, damit wir schneller werden.
- Wir erklären: „Kein Pferd kann so tot sein, das wir es nicht mehr reiten können.”
- Wir machen eine Studie, um zu sehen, ob es bessere oder billigere Pferde gibt.
- Wir erklären, dass unser Pferd besser, schneller und billiger tot ist als andere Pferde.
- Wir bilden einen Qualitätszirkel, um eine Verwendung von toten Pferden zu finden.
- Wir richten eine unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein.
- Wir vergrößern den Verantwortungsbereich für tote Pferde.
- Wir entwickeln ein Motivationsprogramm für tote Pferde.
- Wir erstellen eine Präsentation in der wir aufzeigen, was das Pferd könnte, wenn es noch leben würde.
- Wir strukturieren um damit ein anderer Bereich das tote Pferd bekommt.
- Wir verkaufen das Pferd an SCO.
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- www.heise.de - 08.05.2009 - SCO vs. Linux: Das Aus droht
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- www.golem.de - 23.06.2009 - SCO will weiterklagen
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- www.pro-linux.de - 16.06.2009 - SCO vermeldet einen neuen Investor

