Piratenpartei

Michael Köchling

  • Michael Köchling
  • News-Ticker
  • Artikel
  • Projekte
  • Fotografie

Apple

Apple aktualisiert iMac, MacBook und MacMini Logo

Nachdem Apple gestern erneut ein Rekord-Quartal präsentieren konnte, veröffentlichte der Konzern am späten Abend dann direkt noch eine erneuerte Produktpalette. Aktualisiert wurde dabei die komplette iMac Serie, der MacMini wurde verbessert und um eine Server Version erweitert, das weiße MacBook wurde komplett überarbeitet und mit der Magic Mouse liefert Apple zudem nun das aus was andere Hersteller von Eingabegeräten in der Zukunft irgendwann technisch umsetzen wollen. Doch während die Magic Mouse überzeugt und der iMac begeistert ist das "Beste" am neuen MacBook eher der Preis und der MacMini verliert zunehmend an Relevanz.
Als hervorragende Idee gestartet haben jedoch viele einst begeisterte MacMini Fans mit den Monaten das Interesse an dem Gerät verloren, dass von Apple bei Aktualisierungen immer stark vernachlässigt wurde. Nach dem Start im Juli 2005 brauchte es im Schnitt 250 Tage bis zur nächsten Erneuerung die sich dann jedoch zumeist auf neuere Prozessoren und Grafikchips reduzierten. Mit der neuen Generation erhält der MacMini einmal mehr leistungsfähigere Hardware zu einem jedoch noch immer stolzen Preis. Fragwürdig ist dagegen das teuerste MacMini Modell, dass explizit als Server angeboten wird. Dabei wird zu Gunsten einer zweiten Festplatte auf das optische Laufwerk verzichtet und statt der Desktop Version Mac OS X Server vorinstalliert. Gedacht kann dieses Angebot eigentlich nur als Server für daheim gedacht sein, da er mit seiner Ausstattung bei dem Preis einfach zu unattraktiv erscheint und zudem nicht die gängigen Kriterien eines Servers erfüllt. Ausreichende Kühlung bei geringer Last doch nicht für hohe Last im Dauerbetrieb, schlechte Handhabung für Hardware Wartung dafür aber mit sehr geringem Verbrauch bei geringer Auslastung.
Mehr Aufmerksamkeit haben die Entwickler dagegen dem MacBook gewidmet. Der weiße Klassiker wird nun wie die Geräte der MacBook Pro Klasse aus einem Unibody gefertigt. Das bedeutet, dass das Gehäuse weitgehend aus einem Stück besteht und es so keine Übergänge, Kanten oder mögliche Bruchstellen gibt. Besser als bei den meisten Notebooks auf dem Markt kann beim MacBook die Unterseite als ein kompletter Deckel leicht demontiert werden und danach auf alle wichtigen Komponenten des Gerätes zugegriffen werden. Insgesamt kommt das MacBook mit einer größeren Festplatte (250GB), einem schnelleren Prozessor, einem Akku mit 7 Stunden Laufzeit, geringerem Gewicht, dem LED-Backlight Display und einem Unibody daher und kostet dabei nur noch 899,- Euro.
Beim iMac wurde hingegen die komplette Produktpalette bereinigt und renoviert. Gab es zuvor noch je zwei 20 und 24 Zoll Geräte im 16:10 Format sind es nun je zwei 21,5 bzw. 27 Zoll Modelle im 16:9 Format. Doch jetzt einmal der Reihe nach. Bei der Auflösung stehen dem Anwender nun statt zuvor 1.680 x 1.050 Pixel beim 20 Zoll und 1.920 x 1.200 Pixel beim 24 Zoll Gerät zur Verfügung sind es nun 1920 x 1080 Pixel beim 21,5 Zoll iMac und 2560 x 1440 Pixel beim 27 Zoll Modell. Ganz schön groß. Doch auch beim Prozessor und dem Arbeitsspeicher hat man nach gelegt. Waren es beim Einstiegsmodell 2GB RAM mit einem 2,66 GHz schnellen DualCore Prozessor sind es nun 3,06GHz und 4GB RAM. Das Spitzenmodell wird sogar mit einem 2,66GHz getaktetem 4-Kern Prozessor angeboten. Die erfreulichste Neuerung dürfte aber die Preisgestaltung sein. Die Einstiegsmodell kosten weiterhin 1.099,- Euro. Kostete das 24 Zoll Standard Modell jedoch noch 1.399,- bzw. das Spitzenmodell 2.099,- Euro sind es nun nur noch 1.499,- bzw. 1.799,- Euro.
Als besondere Neuerung hat Apple dann auch noch eine neue Maus vorgestellt die wie keine andere ist. Keine primären Tasten, kein Scrollrad, keine Tasten an den Seiten und auch kein Kabel. Die Magic Mouse ist die erste Multi-Touch-Maus auf dem Markt. Sie hat eine berühungsempfindliche Oberfläche und kann damit erheblich mehr als nur "Klick" machen. Über Bluetooth mit dem Mac verbunden fallen auch lästige Kabel oder Adapter weg. Während Apple die Magic Mouse nun ausliefert hat Microsoft Anfang Oktober gerade mehr mehrere plumpe unausgereifte Prototypen einer Multi-Touch Maus präsentiert.
Mit den neuen Produkten stellt sich Apple meines Erachtens gut für das kommende Weihnachtsgeschäft auf und hat mit der Veröffentlichung genau den richtigen Zeitpunkt gewählt. Ab Donnerstag dem 22.10 soll mit einiger Verspätung und bereits zahlreichen verfügbaren Sicherheitsupdates das neue Windows 7 ausgeliefert werden. Mit der Aktualisierung der Produkte dürfte man Microsoft ein wenig die Show gestohlen haben.
Gefunden bei:
  • www.heise.de - Mac mini für den Server-Einsatz
  • www.heise.de - MacBook-Modellpflege: Weiß und aus einem Guss
  • www.heise.de - Neue iMacs mit Vierkernprozessor und 27-Zoll-Display
  • www.golem.de - Weißes Plastik-MacBook mit 7 Stunden Akkulaufzeit
  • www.golem.de - Mac Mini auch als Server
  • www.golem.de - Neue iMacs mit Displaygrößen von 21,5 und 27 Zoll
  • www.golem.de - Apples Magic Mouse: Die Maus ist das Touchpad
Michael Köchling — 2009-10-21

Apple: Mit Notebooks und Handys zum Erfolg Logo

Wenig überraschend aber noch sehnlichst erwartet hat das Unternehmen aus Cupertino neue Rekorde aufgestellt. Das vierte und letzte Quartal des Geschäftsjahres brachte Apple bei einem Umsatz von 9,87 Milliarden US-Dollar einen Gewinn von 1,67 Milliarden US-Dollar. Das sind gegenüber dem Vorjahresquartal 25 Prozent mehr Umsatz und 47 Prozent mehr Gewinn. Während wie überall die Umsätze mit stationären Rechnern zurückgingen konnten Notebooks erneut zulegen. Im vergangenen Quartal waren dies 787.000 Mac Rechner (minus 16 Prozent) und 2,27 Millionen Notebooks (plus 35 Prozent). Dem gegenüber stehen jedoch 10,12 Millionen verkaufte iPods und 7,37 Millionen iPhones. Nachdem Apple vom Computerkonzern zum iPod Konzern wurde scheint das nächste erfolgreiche Kind wohl nun das iPhone zu werden.
Gefunden bei:
  • www.heise.de - Apple setzt neue Rekordmarke
  • www.golem.de - Apple protzt mit Gewinn und "tollen Produkten" für 2010
Michael Köchling — 2009-10-20

Trendwende bei den Quartalsberichten der IT-Branche Logo

In den vergangenen Tagen haben die großen Unternehmen der IT-Branche ihre aktuellen Quartalsberichte vorgelegt und damit den einen oder anderen Analysten überrascht. Bei manchen Ergebnissen jedoch bleiben Überraschungen aus und Enttäuschung überwog. So zum Beispiel bei dem UNIX Veteran und Server-Spezialisten Sun Microsystems. Nur noch wenige Schritte vor der Übernahme durch Oracle schwächelt das Geschäft mit Hard- und Software noch immer. Nach den vorläufigen Zahlen geht man von einem Umsatz von circa 2,58 Milliarden US-Dollar aus, was einen Rückgang von über einer Milliarde im Vergleich zum Vorjahresquartal bedeutet. Beim Chiphersteller Intel macht man zwar keine Verluste, dennoch ist auch hier der Umsatz massiv eingebrochen. Ein Rückgang von 15 Prozent drückte den Umsatz von 9,47 auf 8,024 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn von 1 Milliarde US-Dollar liegt knapp 600 Millionen US-Dollar unter dem Ergebnis des Vorjahres wobei in diesem Quartal zudem noch die Strafe der EU-Kommission zu zahlen war wodurch das endgültige Ergebnis einen Verlust von 398 Millionen US-Dollar zeigt.
Das es auch anders geht zeigt dabei der Suchmaschinen- und Werbedienstleister Google. Mit einem Umsatz von 5,523 Milliarden US-Dollar (plus 3 Prozent) und einem Gewinn von 1,485 Milliarden US-Dollar (plus 19 Prozent) konnte man das Wachstum vergangener Quartale zwar nicht erreichen, dennoch sind diese Zahlen gerade in Zeiten der stark geschwächten Werbebranche überzeugend. Bei IBM ging der Umsatz zwar um 13 Prozent auf 23,3 Milliarden US-Dollar zurück, dennoch stieg gleichzeitig der Gewinn von 2,7 auf 3,1 Milliarden US-Dollar. Die Verantwortlichen sehen die Geschäfte wieder im Aufwind und gehen nun wieder von wachsenden Umsätzen und Gewinnen aus.
Ob man bei AMD diese Prognosen bestätigen würde ist bei den aktuellen Zahlen jedoch fraglich. Zwar konnte der Verlust von 1,189 Milliarden US-Dollar unter anderem durch den Verkauf abgeschriebener Vermögenswerte auf 330 Millionen US-Dollar reduziert werden, der sinkende Umsatz von 1,349 Milliarden auf 1,184 Milliarden US-Dollar verspricht derzeit noch nicht viel Gutes. Jedoch darf man nicht vergessen, dass AMD sich seit längerer Zeit in einem massiven Wandel befindt der noch nicht vollständig abgeschlossen und verarbeitet wurde. Dagegen läuft der Vertrieb bei Apple weiterhin absolut rund. Zwar gibt es bei den Computern und iPods leichte Rückgänge, die werden aber durch die Verkäufe der iPhones mehr als kompensiert. So brachten 2,6 Millionen Mac Computer, 10,2 Millionen iPods und 5,2 Millionen iPhones einen Gewinn von 1,23 Milliarden US-Dollar (1,07 Milliarden im Vorjahresquartal) bei einem Umsatz von 8,34 Milliarden US-Dollar (7,46 Milliarden im Vorjahresquartal).
Für eine kleine Überraschung sorgte der Internetkonzern Yahoo, der seit etlichen Monaten als potentielles Übernahmeopfer von Microsoft gehandelt wird. Bei einem um 13 Prozent auf 1,571 Milliarden gefallenden Umsatz erwirtschaftete das Unternehmen einen Gewinn von 131 Millionen US-Dollar (plus 8 Prozent). Im Vergleich zum Online-Geschäft von Microsoft, dass in den ersten beiden Quartalen des Geschäftsjahres bei einem Umsatz von nur 1,636 Milliarden US-Dollar bereits einen Verlust von 951 Millionen US-Dollar eingfahren hat, sind die Zahlen von Yahoo absolut überzeugend. Vielleicht klammert sich Microsoft auch deswegen trotz zahlreicher Absagen im Übernahmepoker dennoch weiterhin an die Option das Unternehmen ganz oder teilweise zu schlucken.
Gefunden bei:
  • www.heise.de - Sun weiter in den roten Zahlen
  • www.heise.de - Intels Quartalsbilanz besser als erwartet
  • www.heise.de - Google enttäuscht nicht
  • www.heise.de - Big Blue macht Hoffnung
  • www.heise.de - AMD enttäuscht trotz eingedämmter Verluste
  • www.heise.de - Apple bleibt auf Kurs
  • www.heise.de - Yahoo überrascht mit steigendem Gewinn
  • www.golem.de - Sun macht weiter Verluste
  • www.golem.de - EU frisst Intels Gewinn
  • www.golem.de - Google wächst auch in der Krise
  • www.golem.de - AMD mit weniger Verlust und abgestrafter Aktie
  • www.golem.de - iPhones und Macs bringen Apple durch die Wirtschaftskrise
Michael Köchling — 2009-07-22
Inhalt abgleichen

Meine Projekte

  • Unser Emsland

Fotografie

  • Übersicht
  • Schnappschüsse

Planetarium

  • GNOME
  • Drupal
  • MySQL
  • FreeDesktop.org
  • PostGreSQL
  • Kernel
  • Mozilla

Abzocker AMD Android Apache Apple Betrug BIND Blackberry Browser BSD Business CentOS CMS Datenbank Datenschutz Debian Desktop Distribution DNS Drupal DTP E-Mail Emsland Enterprise Entwicklung Fedora Firefox FreeBSD Fun GlassFish GNOME Google Groupware Grundgesetz gtk GTK+ Handy IBM Internet Java JBoss Kernel Linux MacBook MacMini Mac OS X Mobil Mozilla MTA MySQL NetBeans NetBook NetBSD Netzwerk Nokia ODF Office OpenBSD Open Document Format OpenGL OpenOffice.org OpenSolaris Open Source OpenSSH Oracle Perl PHP Postfix PostgreSQL Python Recht Red Hat RHEL RPM Samba SAP Server Sicherheit Smartphone Software Solaris Sonstiges Sparc SSH SSL Standard Subversion Sun Thunderbird Toolkit Tux Unix VirtualBox Virtualisierung Webserver Xen XUL Yahoo Zensur Zimbra
more tags


Ein Angebot von: Michael Köchling
Impressum und Datenschutz
Kontakt-Formular
Michael-Koechling.de
Michael-Koechling.net
Michael-Koechling.org
Michael-Koechling.info
Michael-Koechling.com
Michael-Köchling.de
Michael-Köchling.net
Michael-Köchling.org
Michael-Köchling.info
Michael-Köchling.com
MyWAN.info
Kwitschibo.de
Kwitschibo.com
Unser-Emsland.de
IT-Meppen.de
IT-Lingen.de
IT-Haren.de

Für jegliches veröffentlichtes Bildmaterial, sämtliche Texte und Beschreibungen sowie alle weiteren Medientypen und Dateien
egal welchen Formates der Kategorien "Fotografie" und "Projekte" gilt uneingeschränkt die Creative Commons BY-NC-ND 3.0 Deutschland Lizenz.
Creative Commons License